Rund 15 km südlich von Dresden gelegen, bildet der 476 Meter hohe Wilisch die nördliche Grenze des Osterzgebirges. Zusammen mit dem Hermsdorfer Berg, der Quohrener Kipse (452 m) und dem Lerchenberg (425 m) bildet er eine Bruchlinie, die so genannte Karsdorfer Verwerfung. Zwischen dieser und dem Elbtal liegt das Kreischaer Becken und die für Obstanbau bekannten Orte Maxen und Borthen.

Nähert man sich dem Berg von Westen (Ortschaft Hermsdorf), kommt man an der verfallenen Ausflugsgaststätte vorbei und erkennt, dass die Spitze des Berges aus Basalt besteht. Der Gipfel mit dem Aussichtspunkt liegt direkt an der Abbruchkante eines ehemaligen Steinbruchs. Was von unten schon recht beeindruckend aussieht.

Vom Gipfel blickt man nur nach Süden, Westen und Norden - weshalb mir ein 360-Grad Panorama zwar denkbar, aber wenig sinnvoll erschien. Im Süden das Erzgebirgsvorland mit u.a. den Bergen Luchberg und Geisingberg. Richtung Westen die schon erwähnten: Hermsdorfer Berg, Quohrener Kipse und Lerchenberg. Im Norden war der Fernsehturm Dresdens erkennbar.

Panorama vom selben Ort bei Sonnenuntergang im Winter

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