Panorama Foto vom höchsten Berg des Lausitzer Berglands
Blick vom Valtenberg nach Westen, Norden und Osten. Links beginnt das annähernd 180-Grad Panorama mit den Ortschaften Bischofswerda, Schmölln, Putzkau. Direkt unter dem Berg Neukirch/Lausitz. Darüber der Blick Richtung Norden mit ausgedehnten Rapsfeldern, Bautzen und Schornsteinen von Kraftwerken. Rechts schließt das Bild mit dem großen Picho ab.
An diesem 1.Mai 2008 fielen Tag der Arbeit und Christi Himmelfahrt zusammen. Auf dem Aussichtsturm herrschte reger Betrieb nicht nur wegen des schönen Wetters, der bierseeligen Stimmung, sondern auch wegen einer nicht oft zu erlebenden Weitsicht. Glücklicherweise erhaschte ich einen Moment mit relativ wenig schattenwerfenden Wolken.
Dieses Panorama des Oberlausitzer Berglandes stammt vom 1. Mai 2008 und ist im Original 30000px x 2078px groß.
Aussichtsturm mit Blick bis ins Erzgebirge
Den Steinernen Aussichtsturm auf em Valtenberg gibt es seit 1857.
Er spielte eine große Rolle bei der königlich-sächsischen Triangulation (Landvermessung, Kartografie).
Von der Spitze des Turmes sieht man: die Oberlausitzer Berge bis zum Zittauer Gebirge sowie das Elbsandsteingebirge. Bei guter Fernsicht sind auch der Kamm von Iser- und Riesengebirge, sowie Erzgebirge sichtbar.
Lausitzer Bergland?
eine hügelige Mittelgebirgslandschaft in der sächsischen Oberlausitz. Liegt zwischen Sächsischer Schweiz im Westen und Lausitzer Neiße im Osten. Im Süden geht es ins Lausitzer Gebirge über. Dessen deutscher Teil - das Zittauer Gebirge - wird allgemein mit zum Lausitzer Bergland hinzugezählt.
Oberlausitz?
Region in Sachsen, die etwa die Landkreise Kamenz, Bautzen, Löbau-Zittau und den Niederschlesischen Oberlausitzkreis umfasst. Der Name der Landschaft rührt vom nördlichen Nachbarland Niederlausitz, wo der sorbische Volksstamm der Lusici lebte.
Oberlausitzer Berge
- Großer Picho bei Tautewalde (499 m)
- der Hohe Hahn bei Tröbigau (446 m)
- Klosterberg bei Demitz-Thumitz (394 m)
- Ungerberg südlich von Neustadt (538 m)
- Czorneboh nahe Cunewalde (556 m)
höchster Berg der Oberlausitz
Der Valtenberg ist die höchste Erhebung des Lausitzer Berglands. Höhenangaben schwanken zwischen 586 und 589 Metern über dem Meeresspiegel. Die Größe des Berges wird deutlich, wenn man sich von Westen auf der Bundesstraße 6 von Bischofswerda her nähert. Der unverwechselbare Name Valtenberg
wird seit dem 18. Jahrhundert gebraucht - vorher war die Bezeichnung Falckenberg üblich.
Die Gemeinde Neukirch (Lausitz) ist dem Berg am nächsten. Sie liegt nördlich am Fuße des Berges. Zwischen Südseite des Berges und der Grenze zu Tschechien verläuft das Waldgebiet Hohwald. Darin führt eine Straße von Steinigtwolmsworf nach Neustadt. An der Straße liegen eine Klinik, die Gaststätte Waldhaus und ein Granit-Steinbruch.
Unweit des Gipfels entspringt einem alten Stollen die Wesenitz - ein Fluss, der 83 Kilometer später im Pirnaer Stadtteil Pratzschwitz in die Elbe mündet.
Wegbeschreibung zum Valtenberg-Gipfel
Wo liegt der Valtenberg?
Der rund 600 Meter hohe Berg liegt südlich von Neukirch (Lausitz) mit der Postleitzahl 01904. Für den kürzesten Aufstieg wählt man am Besten den Bahnhof Neukirch-West als Ausgangspunkt. Die Station liegt auf der Bahnlinie Dresden-Zittau. Von dort (Ortsteil Neukirch Georgenbad) erreicht man den Gipfel in ca. 1,5 Stunden über eine grün markierte Route.
Aufstieg von Süden aus dem Hohwald:
Weniger schwer, dafür landschaftlich reizvoller ist der Auftstieg von der Südseite. An der Staatsstraße von Steinigtwolmsdorf nach Neustadt (in Sachsen) liegt die Gaststätte Hohwaldschänke, welche ein guter Ausgangspunkt für eine Besteigung des Berges von Süden her ist. Dieser Weg ist mit blauen Zeichen markiert.




